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Mitglieder ARGE ALP

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HR Dr. Fritz Staudigl
 
Leiter der Geschäftsstelle ARGE ALP    
Landhaus Innsbruck
www.argealp.org
 
 

Der Arbeitsgemeinschaft  Alpenländer gehören 10 Länder, Provinzen, Regionen und Kantone der Staaten Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz an. Die Mitgliedsländer sind Bayern aus Deutschland; Salzburg, Tirol und Vorarlberg aus Österreich; Lombardei, Trentino und Südtirol aus Italien; St. Gallen, Tessin und Graubünden aus der Schweiz.

 

Die unzähligen Folgen ökonomischer, umweltbezogener und gesellschaftlicher Entwicklungen machen nicht an Staatsgrenzen halt. Daher will die ARGE ALP durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit gemeinsame Probleme und Anliegen, insbesondere auf ökologischem, kulturellem, sozialem und wirtschaftlichem Gebiet behandeln, das gegenseitige Verständnis der Völker im Alpenraum fördern und das Bewusstsein der gemeinsamen Verantwortung für den alpinen Lebensraum stärken.

 

Das oberste Organ der ARGE ALP ist die Konferenz der Regierungschefs. Der Vorsitz wechselt jährlich zwischen den einzelnen Mitgliedsländern. Ein Leitungsausschuss, bestehend aus leitenden Beamten der verschiedenen Länder, sorgt für die Vorbereitung der Konferenzen der Regierungschefs und für die Durchführung deren Beschlüsse. Für die eigentliche Umsetzung des Arbeitsprogramms werden Projektgruppen mit Fachkräften aus den einzelnen Mitgliedsländern eingesetzt.

 

Das Leitbild der ARGE ALP

 

Die ARGE ALP -Arbeitsgemeinschaft Alpenländer- wurde am 12. Oktober 1972 in Mösern in Tirol gegründet, um gemeinsam interessierende Probleme in gutnachbarlicher Weise lösen zu können.

 

Das Bedürfnis nach Beteiligung der direkt Betroffenen ist eine fundamentale Rahmenbedingung für jede Politik im Alpenraum. Daher ist die "ARGE ALP der Bürger" ein wichtiges politisches Anliegen der ARGE ALP. Dies setzt voraus, dass sich die Bürger von den Problemen der Region betroffen fühlen und motiviert sind, sich damit auseinanderzusetzen. Da die ARGE ALP sich auf speziell alpine Probleme konzentrieren muss, werden natürlich vor allem die im Alpenraum selbst lebenden Bürger davon angesprochen werden. Auf der anderen Seite haben manche Probleme des Alpenraumes ihre Ursache in Einwirkungen von außerhalb der Alpen (z. B. Waldschäden durch Immissionen, Transitverkehr, aber auch die Ansprüche der Touristen an ihre Ferienziele in den Alpen). Daher ist es wichtig, dass auch die "außeralpinen" Bürger der ARGE ALP über die Probleme des Alpenraumes besser informiert werden und Verständnis für die Anliegen der Bevölkerung des Alpengebietes gewinnen. Ein solches Verständnis ist die Voraussetzung für die notwendige Zusammenarbeit inner- und außeralpiner Bereiche bei der Lösung mancher Probleme im Alpenraum.

 

Das eigentliche "Arbeitsgebiet" der ARGE ALP umfasst den mittleren Teil des Alpenbogens. Dieser Raum mit einer Fläche von ca. 68.500 km² und derzeit etwa 5,6 Millionen Einwohnern (das entspricht etwa einem Drittel der Fläche und ca. 40 % der Bevölkerung des gesamten Alpenbogens) reicht im Norden vom Alpenvorland zwischen Bodensee und Mondsee im Salzkammergut bis zum südlichen Alpenrand zwischen Lago Maggiore und Gardasee und erstreckt sich von den Quellen des Rheins in Graubünden im Westen bis zum oberen Murtal im Salzburger Lungau im Osten. 

 


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